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Brouwersdamm Superspot

Brouwersdam Superspot

Der Brouwersdamm pulsiert. Wohnwagen und Kleinbusse aus allen Ländern fahren hier mit einem Surfbrett auf dem Dach herum. Auf der Suche nach einer steifen Brise vom Grevelingenmeer oder dem kräftigen Nordseewind.

Die einzigartige Kombination aus Meer und Binnengewässer ist laut Pieternel van der Linde vom Segel- und Surfzentrum das Erfolgsgeheimnis des Brouwersdamms. „Freestyler und Anfänger können auf das Grevelingenmeer, während Wellenreiter und Fortgeschrittene sich auf der Nordsee austoben können. Sie haben hier immer zwei Möglichkeiten.“ Van der Linde hat die Entwicklung des Sports begleitet, seitdem der Brouwersdamm in den achtziger Jahren von Windsurfern entdeckt wurde. In dieser Zeit baute sie zusammen mit ihrem Partner Uwe eine mobile Surfschule auf. „Von einem Wohnwagen und später von einem Doppeldeckerbus aus gaben wir Surfstunden für Gruppen. Eine wunderschöne Zeit.“ Inzwischen ist die Surfschule von Uwe und Pieternel nicht mehr wegzudenken. Von ihrem Standort auf der Kabbelaarsbank aus werden Trainingseinheiten, Surfstunden, Wettkämpfe und Veranstaltungen organisiert.

Locals

Sobald die Wassertemperatur steigt und die freien Tage der östlichen und südlichen Nachbarn anbrechen, wird es voll auf dem Brouwersdamm. Aber die wirklichen Fanatiker sind im Sommer und Winter auf dem Wasser zu finden. Das sind Ortsansässige, Jungs und Mädels, die süchtig nach dem Surfkick sind. Vor allem Freestyle-Windsurfen ist beliebt, diese Disziplin dreht sich um schnelle Wenden und spektakuläre Sprünge. „Auf dem Brouwersdamm wird ‚gerippt’ und ‚gechillt’, erzählt der 17-jährige Davy aus Zierikzee. „Man spielt mit Wind und Wasser. Wenn man bei einem Sprung durch die Luft schwebt, bekommt man einen super Kick. Dann muss man einfach Gänsehaut kriegen!“

Bodydrags, Spocks, Flakas und Loopings, für die Jungs kein Problem. Ihre Namen sind genauso gängig wie ihre Segelnummern. Wenn H-122 genannt wird, geht es um Nick. Er wohnt in Puttershoek, zeltet aber regelmäßig mit seinen Eltern in Zeeland, um so nah wie möglich am Wasser zu sein. Sein Traum? „ Erstmal einen der vordersten Plätze beim Starboard Pro Kids Freestyle World´s in Sardinien holen“, sagt er. „Danach an so vielen Wettkämpfen wie möglich teilnehmen, um Erfahrung zu sammeln.“ Vielleicht kann er später ein Profi werden. Der Brouwersdamm bringt noch mehr Talente hervor. Rick, 14 Jahre, aus Scharendijke geht mit großen Schritten voran und hat bereits einen Platz bei den Weltmeisterschaften erobert. Die Freunde sind jede freie Minute auf dem Wasser anzutreffen, um neue Tricks zu lernen. Sobald der Wind von Südwesten auf der Skala von Beaufort die Stärkte 5 erreicht, sind die „Piraten des Windes“ nicht mehr zu halten. „Dann können wir auf dem Brouwersdamm knallhart abrocken.“

Kitesurfen

Auch auf dem Meer ist Action garantiert. Hier befindet sich einer der meistbesuchten Kitespots der Niederlande. Das liegt unter anderem an den guten und darüber hinaus kostenlosen Parkmöglichkeiten und dem großen Strand. Das Kitesurfen ist der am schnellsten wachsende Wassersport der Welt. Wenn man den Insiderberichten glauben kann, machen das Adrenalin und der Spaß dieser Sportart süchtig. Die Windkraft im Drachen garantiert Schnelligkeit und Action. Eine solide Technik können Sie bei Natural High, einer Kiteschule am Brouwersdamm, lernen. Die Lehrer sind neben dem Strandpavillon „de Kous“ am Brouwersdamm zu finden. Sollten Sie es sich anders überlegen, können Sie sich hier immer noch auf der Terrasse niederlassen und die Sprünge der anderen bewundern.

Der Grevelingen

Einst war der Grevelingen ein offener Meeresarm, der in die Nordsee mündete. 1965 wurden die Deltawerke angelegt, ein System aus Dämmen und Deichen, das die Niederlande vor Überschwemmungen schützen sollte. Der Brouwersdamm ist Teil dieser Schutzlinie. Das Gewässer De Grevelingen ist heute der größte und sauberste Süßwassersee Europas. Jeder Wassersportler, Anfänger oder Fortgeschrittene kommt hier auf seine Kosten. Der See ist mit einer guten Infrastruktur ausgestattet wie Parkplätzen, Toiletten und Duschen am Wasser. Diese Einrichtungen sind so platziert, dass die Natur so wenig wie möglich gestört wird. Naturschutzgebiete sorgen dafür, dass die Ruhe gewährleistet wird.




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