Dishoek

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Das Dorf Dishoek liegt hinter den hohen Dünen der Küste von Walcheren zwischen Vlissingen und Zoutelande. Die (zeitweiligen) Bewohner sind hauptsächlich Touristen.

Dishoek verdankt seinen Namen der Tatsache, dass das Dorf an einem Seedeich lag. Der Name kommt von dem Wort „dijkhoek“ und bedeutet Deichecke. Dieser Seedeich existiert inzwischen nicht mehr, aber nach einer Sturmflut, wenn viel Sand vom Strand gespült wurde, sind dessen Überreste noch immer zu sehen.

Das Dorf wurde Ende des 13. Jahrhunderts als Aussichtsposten der Stadt Vlissingen gegründet. Nach dem Bau von Wachhäusern wurde es in Dishoek sicherer und mehr Menschen siedelten sich dort an.

Nach dem Ersten Weltkrieg entwickelte sich Dishoek zu einem Erholungsgebiet. 1920 wurde der Radweg De Vroonslag angelegt. Zu diesem Zeitpunkt begann auch der Verkauf von Erfrischungen an Touristen, die hier vorbei radelten. Erste Fahrradstellplätze im Dorf wurden ebenfalls eingerichtet.

Ungefähr in dieser Zeit entstand auch die erste Verkaufsstelle für Getränke und Imbisse am Strand. Daraus hat sich der Strandpavillon Piet Hein entwickeltet, der auch heute noch existiert. Zehn Jahre später wurde die Pension Westduinen eröffnet, die noch heute, als Hotel Westduin, Gäste beherbergt.

In der Nähe von Dishoek ist 1949 eine der ersten zeeländischen Ferienanlagen entstanden: Het Vebenabos („Vebena-Wald“), wo immer noch das Ambiente eines Aufenthalts im Wald herrscht.

Die Tourismusbranche ist die bedeutendste Einnahmequelle in Dishoek. In der Umgebung gibt es viele Campingplätze und Ferienbungalows. Zudem liegt das Dorf auf dem Weg zwischen den Badeorten Vlissingen und Zoutelande. Beide Badeorte erreichen Sie bequem und zu Fuß über einen Weg durch die Dünen hinter Dishoek.

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