Natur von Gapinge

Gapinge

Gapinge bildet den kleinsten Ortsteil der Gemeinde Veere. Das Dorf ist an den traditionellen Bauernhäusern mit grün-weißen Fensterläden und schwarz-weißen Scheunentüren zu erkennen und liegt, verborgen im Grünen, mitten im Hinterland auf Walcheren.

 

Gapinge Dorf

Der Name des Dorfes wurde möglicherweise von einem Ausdruck abgeleitet, der „diejenige, die am Loch (gaping) wohnte“ bedeutet. Bereits 1216 war Gapinge ein Kirchendorf. Es wurde im Stil eines Ringdorfes errichtet, d. h. die Häuser wurden ringförmig um die Kirche herum gebaut.
Genau wie viele andere Dörfer bestand auch Gapinge aus Bauernhöfen, die in Erbpacht betrieben wurden. Gapinge befand sich zunächst im Besitz der Familie van Borsselen und blieb auch danach lange im Besitz adliger Familien. Erst mit der französischen Besetzung (1795-1815) fiel Gapinge als Dorf unter die Verwaltung von Veere. Nach der Besetzung wurde es der Verwaltung von Vrouwenpolder zugeschlagen.

Kirche von Gapinge

Die Kirche steht an einer prominenten Stelle und hat als einzige Dorfkirche auf Walcheren den Achtzigjährigen Krieg unbeschadet überstanden. Der Kirchturm stammt aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts.

 

Die runde Galerieholländermühle Graanhalm wurde 1896 aus 120.000 Steinen gebaut. Das Innenleben befindet sich größtenteils noch im Originalzustand. Bis zum Jahr 1962 wurde im Graanhalm noch professionell gemahlen, bis 1998 wurde die Mühle immerhin regelmäßig in Betrieb gesetzt. Heute kann die Mühle nur noch von außen betrachtet und nicht mehr betreten werden.

 

Gapinge

Fluchthügel, sogenannte Vliedberge, sind Warften in der zeeländischen Landschaft, die als erhöhtes Fundament für Mottenburgen aufgehäuft wurden. In Gapinge existieren zwei Fluchthügel: einer im Snouk Hurgronjeweg und einer im Schellachseweg. Die meisten Vliedberge stammen aus dem 11. und 12. Jahrhundert. Insgesamt existieren ungefähr 40 dieser Hügel in Zeeland, die meisten davon auf Walcheren und Zuid-Beveland.

 

Natur von Gapinge

Der Van 't Hoffweg besteht aus einem kleinen Wald, der von Wiesen umgeben ist. Das Gebiet wurde der Naturdenkmalschutz-Stiftung „Het Zeeuwse Landschap“ überlassen, um das Land, das durch den Bau der N57 verlorenging, zu kompensieren. In diesem Gebiet befand sich eine Mülldeponie, die inzwischen saniert wurde. Bei den früher schnurgeraden Gräben wurde der ursprünglich mäandrierende Lauf wiederhergestellt. Gleichzeitig ist der Wasserspiegel etwas angestiegen. Dadurch sind die Wiesen feuchter als die umgebenden Äcker. Über eine Brücke aus dem Jahr 1899 gelangen Sie auf die andere Seite des Waldes. Dort finden Sie einen ruhigen Ort mit einer Bank, auf der man die Sille genießen kann.

Verwandte Tags: