Zoutelande

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Die Strände von Zoutelande, Zoetelande, werden zusammen mit denen von Dishoek und Westkapelle auch als zeeländische Riviera bezeichnet.

Erstmals wird das Dorf Ende des 13. Jahrhunderts erwähnt. Zoutelande ist von jeher ein ländliches Dorf. Ackerbau und die damit verbundenen Aktivitäten waren die wichtigsten Einnahmequellen. Dieser Charakter veränderte sich langsam um die Mitte des 19. Jahrhunderts durch die steigende Nachfrage nach Strandurlauben. Damals entdeckten auch Künstler wie Toorop und Mondrian Zoutelande.

Heute hat sich Zoutelande zu einem richtigen Familienbadeort entwickelt. Es ist einer der am besten besuchten Badeorte an der zeeländischen Küste. Dank der Aufwinde an den zeeländischen Dünen kann man hier wunderbar Gleitschirm fliegen. Erlaubt ist es beim Dünenübergang 10 (Vossehol). Hier finden Sie eine der höchsten Dünen der Niederlande (30 bis 45 m) und einen offiziellen Flughafen der königlich niederländischen Vereinigung für die Luftfahrt (KNVvL).

Eine Veranstaltung, mit der sich dieses Dorf in der Sportwelt einen Namen gemacht hat, ist der Küstenmarathon Zeeland. Der Marathon, der stets an einem Samstag stattfindet, führt über Land, Strand und Dünen und ist darum der schwerste der Niederlande. Am Sonntag wird derselbe Parcours gelaufen, diesmal allerdings von Tausenden von Wanderern. Der Küstenmarathon findet jedes Jahr am ersten Oktoberwochenende statt.

Die Catharinakirche in Zoutelande stammt aus dem 13. Jahrhundert. Vermutlich erhielt die Kirche um 1738 ihre heutige Form. Das untere Turmsegment der Kirche ist komplett unter Flugsand verschwunden.

Die namenlose Mühle von Zoutelande ist eine runde Holländerwindmühle aus Stein und wurde 1722 gebaut. Ein Teil des Fundaments der Vorgängermühle ist noch sichtbar. Die Mühle wird manchmal samstags noch von einem ehrenamtlichen Müller bedient.

Das Bunkermuseum Zoutelande hat sich in zwei Bunkern niedergelassen, die während des Zweiten Weltkriegs Bestandteil des Stützpunkts Lohengrin waren. Das Museum zeigt die Geschichte der deutschen Küstenverteidigung in Zeeland während des Zweiten Weltkrieges und der alliierten Landungen beim Kampf um die Schelde im November 1944.

Der ursprüngliche Brunnen Willibrordusput verschwand bei der Verstärkung des Seedeichs im Jahr 1958. Dieser Brunnen befand sich an der Stelle, an der Willibrord der Überlieferung nach ein Kreuz auf den Boden gezeichnet haben soll, aus dem anschließend Süßwasser entsprang. Laut Legende besaß dieses Wasser eine heilsame Wirkung, aber Untersuchungen zeigten, dass es kein Süßwasser, sondern Salzwasser war. Damit die Geschichte dennoch nicht verloren ging, wurde in den 80er Jahren am Deich ein neuer Brunnen gegraben.

In den Sommermonaten wird im Zentrum von Zoutelande ein touristischer Markt abgehalten. Diese und andere Veranstaltungen in Zoutelande finden Sie in unserem Veranstaltungskalender.

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