Domburg

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Seeheilbad an der Küste Walcherens

Domburg, an der Küste von Walcheren, hat eine lange Geschichte als Badeort, aber auch als Künstlerkolonie. Die gesunde Luft und das besondere Licht locken noch heute, wie seit Jahr und Tag, Menschen an diesen Ort.

Domburg hat als Kurort eine sehr lange Tradition. Man hat sogar Reste von Thermen und einem Badehaus mit Warm- und Kaltwasserbecken aus der Römerzeit gefunden. Die moderne Geschichte des Badeorts Domburg beginnt im Jahr 1834, als zwei Damen aus Middelburg erstmals mit Badekarren ein Bad im Meer nahmen. Schon bald galt die Badekur als neues Heilverfahren. Badegäste kamen zur Entspannung, aber auch wegen der gesundheitsfördernden Wirkung der klaren Seeluft und des Meerwassers.

Ein herausragender Mediziner, der schon früh das Potenzial Domburgs erkannte, war Dr. Johan Mezger (1838-1909). Der bekannte Arzt gilt als Urheber der Physiotherapie. Zu seiner Zeit kamen promiente Persönlichkeiten nach Domburg, um die therapeutische Wirkung von Meerwasser zu nutzen und sich von Dr. Mezger behandeln zu lassen. Sein Name wird in Domburg immer noch in Ehren gehalten.

Domburg und Cadzand-Bad erfüllen als einzige niederländische Badeorte die Qualitätskriterien des Europäischen Heilbäderverbands für Thalassotherapie. Für eine anerkannte Thalassotherapie muss die heilsame Wirkung des Meerwassers, des Klimas und der Meeressedimente untersucht und nachgewiesen werden. Ein Urlaub in Domburg stärkt also anerkanntermaßen Körper und Geist.

Zu Anfang des 20. Jahrhunderts kamen viele Künstler nach Domburg, weil dieser Ort sie inspirierte. Piet Mondrian und Jan Toorop sind die bekanntesten von ihnen. Um sie herum entstand eine Künstlerkolonie. Sie lebten und arbeiteten in Domburg und ließen sich insbesondere von dem einzigartigen Licht in Zeeland inspirieren. Ihr Erbe lebt in Domburg fort. Wer sehen möchte, wo die berühmten Werke der Künstler entstanden, sollte an dem geführten Spaziergang „Im Licht von Toorop und Mondrian“ teilnehmen.

Themenausstellungen zu den Künstlern, die Domburg Anfang des 20. Jahrhunderts aufsuchten, werden im Museum Marie Tak van Poortvliet gezeigt. Bis heute zieht Domburg viele Künstler an. Jedes Jahr um Pfingsten arbeiten während der „Schildersweek“ (Malerwoche) etwa 40 bis 50 Künstler in Domburg.

Domburg grenzt direkt an De Manteling, ein Waldgebiet mit stattlichen Landsitzen und großartigen Gärten. Der Eichenwald – einer der wenigen, die direkt am Meer liegen – wurde angepflanzt, um Walcheren vor dem kalten Seewind zu schützen. Dieser hat die Bäume deutlich geformt. Heute ist De Manteling ein Naturschutzgebiet, das Stille und Erholung bieten soll.

Der Domburger Strand ist ein großer Publikumsmagnet. Er bietet Ruhe, aber auch viel Raum für Bewegungshungrige. Unter anderem werden Yogastunden am Strand gegeben. Genießen Sie das Gefühl von Weite, Ruhe und Entspannung bei Ihrem Aufenthalt am Meer, während im Hintergrund die Wellen rauschen. Auch eine Wellnessmassage können Sie am Domburger Strand buchen: samt Meerblick von der Behandlungsliege.

Der bemerkenswerteste Golfplatz Zeelands liegt in den Dünen bei Domburg. Der „Domburgsche Golf Club“ ist nicht nur einer der ältesten Golfplätze der Niederlande, er liegt außerdem auf sogenanntem Linksland: auf Dünengelände, das dem Seewind ausgesetzt ist. Das Rough und der Wind stellen den Golfer hier nicht selten vor besondere Herausforderungen.

In den Sommermonaten findet jeden Montag ein Saisonmarkt in Domburg statt. Er erstreckt sich von der Weststraat über den Markt und die Ooststraat bis zur Stationsstraat. Weitere Veranstaltungen in Domburg finden Sie im Veranstaltungskalender.

Die VVV-Tourist-Info in Domburg, die auch „Inspirationspunkt“ genannt wird, ist der beste Ausgangspunkt für Ihre Erlebnisse in Domburg und Umgebung. Interaktive Bildschirme, Geschichten, Bilder und Geräusche vermitteln in dieser modernen Tourist-Info die interessantesten Tipps zur Umgebung. So entdecken Sie die Geschichte von Dr. Mezger, der den europäischen Adel nach Domburg brachte. Oder Mondrian und Toorop, die sich durch das zeeländische Licht zu ihren Gemälden inspirieren ließen. In einem speziellen Green Room können Sie sich selbst in einem typisch zeeländischen Setting fotografieren.

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