Kloosterzande

Das Dorf Kloosterzande liegt im Osten von Zeeuws-Vlaanderen, nur einen Steinwurf von der historischen Stadt Hulst und der Westerschelde entfernt. Mit etwa 3.700 Einwohnern ist es einer der größeren Orte der Region. Kloosterzande (Klôôster) hat sich aus dem Klosterbauernhof „Hof te Zande“ entwickelt. Um das Jahr 1200 begannen Zisterzienser hier, Landstücke einzudeichen. Die heutige niederländisch-reformierte Kirche ist ein direkter Nachfolgebau der Kapelle des Hofs te Zande. Sie trägt den gleichen Namen und im Chor finden sich noch Überreste von 1275.

Der Klosterbauernhof war sehr erfolgreich, auf den dazugehörigen Poldern wurden Nahrungsmittel für die flämischen Städte angebaut. Die Gebäude und die Kapelle wurden jedoch zum größten Teil zerstört und sind schließlich verschwunden. Gegenwärtig kann man noch einzelne Spuren der Gebäude in der Landschaft erkennen.

 

Am Groenendijk in Kloosterzande liegt die katholische Kirche St. Martinus. Sie wurde 1869 in neugotischem Stil erbaut und steht auf der staatlichen Denkmalliste.

Ebenfalls am Groenendijk steht die offene Bockwindmühle von 1781. Die Getreidemühle ist mahlfähig und regelmäßig in Betrieb.

Kloosterzande ist einer der zeeländischen Orte, in denen ausgiebig Karneval gefeiert wird. In der Karnevalszeit wird Kloosterzande zu Kloorianenland umgetauft. Der Zug mit den Prunkwagen ist einer der Höhepunkte des Festes.

Weitere Veranstaltungen in und rund um Kloosterzande finden sich im Veranstaltungskalender.