Waarde

Das Dorf Waarde auf Zuid-Beveland liegt direkt an der Westerschelde und ist von weitläufigen Feldern umgeben. Waarde hat sich wahrscheinlich im 13. Jahrhundert in der Nähe der Burg der Herren von Waarde entwickelt. Die Burg existiert nicht mehr, aber man hat Überreste davon im Erdreich gefunden. Ackerbau und Obstanbau waren immer wichtige Einkommensquellen des Dorfes. Heute werden in erster Linie Äpfel und Birnen gezüchtet.

Waarde besitzt eine Mühle mit einer besonderen Geschichte. Die Bockwindmühle De Hoed hatte bereits ein ganzes Mühlenleben hinter sich, bevor sie in dieses Dorf kam. Sie wurde ursprünglich um 1550 in Gent errichtet. Im Jahr 1858 hat man De Hoed in Kruiningen neu aufgebaut, wo sie jedoch allmählich verfiel, nachdem der Müller gestorben war. Erst 1991 wurde die Mühle in Waarde vollständig neu aufgebaut. Ehrenamtliche Müller mahlen hier Getreide und samstags sowie nach Vereinbarung ist De Hoed auch zu besichtigen.

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Zweimal pro Tag, bei Ebbe, sind an der Küste vor Waarde die Überreste des Dorfes Valkenisse zu sehen. Die Herrlichkeit Valkenisse lag früher unweit von Waarde. Im Jahr 1681 verschwand sie in den Fluten der Westerschelde. Bei Ebbe sind die Überreste von Häusern, einem Vliedberg und einer Burg sowie die Kirchenfundamente zu sehen. Das versunkene Dorf wurde 2001 unter Denkmalschutz gestellt.