Deltawerke

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Deltawerke in Zeeland

In der Nacht vom 31. Januar auf den 1. Februar 1953 wurde der Südwesten der Niederlande von einer Sturmflut heimgesucht. Große Teile Zeelands wurden überschwemmt. Die Antwort der Niederländer auf die Flutkatastrophe waren die Deltawerke. Man handelte nach der Überzeugung: Je kürzer die Küste, desto geringer die Gefahr. Die Meeresarme sollten geschlossen werden, und wo ein Meeresarm intakt blieb, sollten die Küstenbefestigungen auf Deltahöhe gebracht werden (fünf Meter über dem Amsterdamer Pegel).

Oosterschelde-Sturmflutwehr

Als der Bau des Sturmflutwehrs in der Oosterschelde bevorstand, war den Niederländern inzwischen klar geworden, dass durch die Schließung des Meeresarms ein einmaliges Stück Natur verlorengehen würde. Daher wurde schließlich ein Damm mit Schützen gebaut, die nur bei Sturm und Springflut geschlossen werden. Das Sturmflutwehr in der Oosterschelde ist mit einer Länge von drei Kilometern und 65 Pfeilern der imposanteste und bekannteste Teil der Deltawerke. Das Wehr wird oft als das achte Weltwunder bezeichnet.

Wunder der Wasserbautechnik

Für die niederländischen Wasserbauingenieure war der Deltaplan eine gewaltige Aufgabe. Keine andere Nation der Welt hatte jemals so tiefe Meeresarme abgeriegelt. Tatkräftig wurden die einzelnen Abschnitte des Deltaplans der Reihe nach in Angriff genommen, jeder für sich eine interessante hydrotechnische Anlage. Die Meeresarme wurden geschlossen, und die Zeeländer fühlten sich allmählich wieder sicher.

Neeltje Jans

Mitten in dem Sperrwerk-Komplex liegt die Arbeitsinsel Neeltje Jans. Von hier aus wurde der Pfeilerdamm errichtet. Heute ist die Insel ein Naturschutzgebiet mit ausgedehnten Stränden, einer großartigen Aussicht auf das Sturmflutwehr und einem Dünengebiet, in dem Vögel brüten. Der Deltapark Neeltje Jans ist ein Freizeitpark am Rande der Insel, in dem Wasser und die Deltawerke im Mittelpunkt stehen. Das Watersnoodmuseum in Ouwerkerk widmet sich der Katastrophennacht, den Deltawerken und der Frage, wie wir heute mit dem steigenden Meeresspiegel umgehen.

Grevelingen

Durch den Bau des Grevelingendams entstand das Grevelingenmeer – mit einer Gesamtfläche von 11.000 ha Wasser, von denen 4.000 ha weniger als 1,50 Meter tief sind. Zudem sind durch den Wegfall der Gezeiten etwa 3.000 ha Land permanent trockengefallen. In den Uferzonen vollzog sich ein allmählicher Übergang von salzig nach süß. Durch die einmalige Lage und die regelmäßige Überspülung mit Salzwasser können sich an zahlreichen Stellen seltene Pflanzen behaupten.

Die Deltawerke

Zu den Deltawerken (http://deltawerken.com/) gehören neben dem Sturmflutwehr an der Oosterschelde noch zahlreiche weitere Küstenschutzwerke: der Haringvlietdam, Grevelingendam, Brouwersdam, Veerse Gatdam, Zandkreekdam, die Philipswerke, die Markiezaatskade, das Bather Siel und der Sielkanal, den Oesterdam und das Maeslant-Sperrwerk. Die Dämme verbinden die zeeländischen Inseln miteinander, sodass diese viel leichter zugänglich sind als früher. Auch durch die Zeelandbrücke und den Westerscheldetunnel wurde die Erreichbarkeit der Provinz deutlich erhöht.

Oosterschelde

Die Oosterschelde (http://www.np-oosterschelde.nl/) blieb offen für den Einfluss von Ebbe und Flut und ist dadurch bis heute eines der vielfältigsten Naturgebiete Zeelands. Im Jahr 2002 wurde die Oosterschelde zum Nationalpark erklärt. Zahlreiche Salzwiesen und Schlickflächen an diesem Meeresarm werden regelmäßig von Zug- und Wasservögeln aufgesucht. Und Taucher lieben die einmalige Unterwasserwelt der Oosterschelde.

Freizeit

Der Brouwersdam ist eines der meistbesuchten touristischen Zentren Zeelands. Der 6,5 Kilometer lange Damm liegt zwischen dem Grevelingen auf der einen und der Nordsee auf der anderen Seite. So bieten sich hier, unabhängig vom Wetter, immer die passenden Wassersport-Bedingungen – auch für Extremsportarten. Strandsegeln, Stehpaddeln, Wassersprünge (mindestens 3 m hoch), Kiten – hier ist alles möglich. Und dank der Straße, die über den Damm verläuft, sind alle (Kite-)Surfspots leicht zu erreichen. Am Oesterdam sieht man (je nach Wind) ebenfalls viele Surfer. Auch das Veerse Meer, das sogar eine Wasserskibahn bereithält, ist bei Surfern sehr beliebt.

Route

Stellen Sie sich auf der Deltaroute dem Kampf gegen die Elemente. Die 148 Kilometer lange Strecke führt über das Oosterschelde-Sturmflutwehr, den Grevelingen- und den Oesterdam.

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