Kulturerbe und Denkmäler in Zeeland

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Kulturerbe und Denkmäler in Zeeland

Zeeland besitzt viele Traditionen und eine reiche Vergangenheit – zu erkennen am Kulturerbe und den vielen Baudenkmälern. Das Ringreiten, die Herstellung von Spezialitäten wie „Bolus“ und „Babbelaar“ und selbst die Trachten werden in Ehren gehalten. Und in den historischen Städten finden sich Hunderte von Baudenkmälern, die an die Glanzzeiten des Handels, der Handelsschifffahrt und der Handelsgesellschaft VOC erinnern.

Baudenkmäler

Mühlen, Leuchttürme, alte Verteidigungsanlagen, Kirchen, Häuser und Bauernhöfe: Zeeland besitzt unzählige historische Gebäude. In vielen zeeländischen Städten sieht man noch gut, wie sie vor hundert Jahren ausgesehen haben. Ein Besuch in Middelburg oder Zierikzee ist wie eine Reise in die Vergangenheit. Historische Gebäude wie das ehemalige Rathaus von Middelburg oder der Dicke Turm in Zierikzee sind imposant und einen Besuch wert.

Festungsstädte

Die Küstenregion Zeeland musste sich oft gegen Eroberer verteidigen, die übers Meer kamen. Viele zeeländische Städte haben noch sichtbare Stadtwälle und -mauern, die Eindringlinge fernhalten sollten. In der Festungsstadt Hulst stehen noch drei der einst vier Stadttore und man kann dort über die Stadtwälle spazieren. Sluis besitzt den einzigen Belfried der Niederlande. Das markante Gebäude steht mitten in der Stadt.

Historisches Bauernland

In einer ländlich geprägten Umgebung wie Zeeland findet man viele historische Gehöfte – mit Remise, Backhaus und Schweinekoben. Der Hufstall, den man manchmal im Dorf noch entdeckt, wurde früher zum Beschlagen der Pferde genutzt. Fast jedes Dorf hat eine oder mehrere Kirchen. Viele sind erst nach dem Bildersturm (16. Jh.) entstanden. Die Kirchen mussten damals viel aushalten.

Kulturerbe

Die Zeeländer sind stolz auf ihre Geschichte. An Folkloretagen werden Trachten, altes Handwerk und historische Spiele gezeigt. Wie das Ringreiten: Ein Reiter muss auf einem ungesattelten Pferd im Galopp mit einer Lanze in einen Ring stechen. Oft kann man auf Folkloremärkten sehen, wie Babbelaars (Karamellbonbons) hergestellt werden. Und probieren Sie mal einen Bolus – ein typisch zeeländisches Gebäck.

Historische Landschaft

In der zeeländischen Landschaft finden sich besondere Elemente, denen man sonst selten begegnet. Originale Ringdörfer zum Beispiel, wie Dreischor auf Schouwen-Duiveland: eins der besterhaltenen Ringdörfer der Niederlande. Die Burgmotten, die es früher in Zeeland gab, sind verschwunden. Aber die Vliedberge, auf denen sie standen, sieht man noch überall.


Oranierstädte

Die königliche Familie hat enge Verbindungen zu Zeeland. Veere, Middelburg und Sint Maartensdijk sind sogenannte Oranierstädte. Dort gibt es spezielle Oranierrouten. Wilhelm von Oranien kam bereits im 16. Jahrhundert regelmäßig nach Zeeland, und das gilt auch für die Markgräfin von Veere, Prinzessin Beatrix.

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