Wanderwegenetz entlang Wasser und Land

Als das Wasser zwischen den vier Inseln Schouwen, Bommenede, Dreischor und Duiveland eingedeicht wurde, entstand Schouwen-Duiveland. Diese nördlichste Insel Zeelands bietet zahlreiche Möglichkeiten zum Wandern, die Landschaft ist abwechslungsreich. Erleben Sie mit dem Wanderwegenetz „Schouwen-Duiveland“ weite Ausblicke in die Ferne, Dünen, Deiche, Polder, Feuchtgebiete, Äcker und mehr.

Streifzüge an einem herrlich breiten Strand

Entlang der Westseite von Schouwen-Duiveland erstreckt sich ein 21 Kilometer langer, fantastisch breiter Sandstrand: jede Menge Platz zum Spazierengehen und Relaxen. Es gibt verschiedene Strandzugänge, und an jedem hat der Strand einen eigenen Charakter (Familien-, Natur- oder Sportstrand). Die Kommune Schouwen-Duiveland hält eine praktische Karte mit einer Übersicht über die verschiedenen Strandarten bereit.

Natur an der Südküste

An der Südküste Schouwen-Duivelands hat man von den Deichkronen eine großartige Aussicht auf den Oosterschelde-Nationalpark (hyperlink). Nehmen Sie Ihr Fernglas mit, wenn Sie Vögel beobachten möchten. Mit etwas Glück entdecken Sie auch Seehunde (hyperlink) auf den Sandbänken. Zur Landseite erstrecken sich alte Polder und Feuchtgebiete zwischen alten und neuen Deichen, eine Aneinanderreihung von Naturschutzgebieten, die unter dem Namen „Plan Tureluur“ (hyperlink) zusammengefasst werden. Es ist eines der vogelreichsten Gebiete der Niederlande. Zug-, Wasser- und Wiesenvögel fühlen sich hier zu Hause. Von Beobachtungstürmen und Aussichtspunkten haben Sie einen guten Blick darauf.

„Kop van Schouwen“ und „Boswachterij Westerschouwen“

Im Westen von Schouwen-Duiveland, in der Region „Kop van Schouwen“ erstreckt sich eine malerische Wald- und Dünenlandschaft, die sich aus den Gebieten „Boswachterij Westerschouwen“, „Meeuwenduinen“ und „Vroongronden“ zusammensetzt. Wogende Dünen, Kiefern, Laubbäume, Wanderdünen – und überall das Rauschen des Meeres als Hintergrundgeräusch. In der Boswachterij Westerschouwen kann man mit etwas Glück in der Dämmerung Rehe entdecken.

Bauernland

Vor allem an der Ostseite der Insel wird heute noch Landwirtschaft betrieben. Hier wandern Sie über Deiche mit Blick auf die Felder im Polder. Noordgouwe und Dreischor sind wunderschöne authentische Ringdörfer. In Dreischor befindet sich das Heimat- und Landwirtschaftsmuseum Goemanszorg. Es ist in einem restaurierten Bauernhof aus dem 18. Jahrhundert untergebracht. Besucher erfahren viel Wissenswertes über das Bauernleben und den Flachsanbau früherer Tage.

Wanderweg zum Thema Flutkatastrophe

Der „Watersnoodpad“ auf Schouwen-Duiveland wurde 2014 zur Wanderroute des Jahres gewählt. Die 154 Kilometer lange Strecke besteht aus zehn Etappen mit einer Länge von 7 bis 20 Kilometern.
Die Route führt an vielen Orten vorbei, die während der Katastrophe 1953 überflutet wurden. Die geraden Straßen, die hellroten Dächer der wiederaufgebauten Bauernhöfe, Denkmäler, gespendete Notunterkünfte und ein übriggebliebener Priel erinnern immer noch an die Flutkatastrophe.
Der Watersnoodpad wurde von der Wanderorganisation „KNBLO Wandelsportorganisatie Nederland“ entwickelt. Der Wanderführer zu dieser Route ist im Buchhandel und bei der KNBLO erhältlich.

Kaufen Sie Ihre Wanderroute direkt online

Sie müssen gar nicht weit laufen, um eine Wanderkarte zu kaufen. Die Routenkarte „Schouwen-Duiveland“ ist auch im Webshop zu bestellen.

Zugangsregeln

Ein Teil der Wanderwege verläuft über Privatgelände, Sie sind hier zu Gast. Für diese Gelände gelten die folgenden Regeln:

1. Sie sind nur zwischen Sonnenauf- und -untergang zugänglich.
2. Betreten auf eigene Gefahr!
3. Kein Zugang mit Hunden, Pferden, Fahrrädern, Mopeds oder Motorrädern, außer wenn anders angegeben.
4. Halten Sie ausreichend Abstand zum Vieh!
5. Der Weg ist am 1. Januar gesperrt.
6. Der Weg kann vorübergehend gesperrt sein.
7. Hinterlassen Sie keinen Müll!
8. Sollten Sie sich nicht an diese Regeln halten, wird die Zustimmung, das Gelände zu betreten, zurückgezogen (Art. 461 des Strafgesetzbuchs).

Zugang zu Privatgelände

Der Zugang zu Privatbesitz mit Hunden, Pferden, Fahrrädern, Mopeds oder Motorrädern ist also verboten. Hunde könnten Krankheiten auf Vieh übertragen und das Wild stören. Darum sind Teile der Routen für Hunde gesperrt. Dies ist auf der Routenkarte angegeben (roter Punkt mit Pfeil). Mithilfe der Karte können Sie jedoch eine alternative Strecke über eine befestigte Straße nehmen.

Eigene Sicherheit

Zu Ihrer eigenen Sicherheit: Halten Sie ausreichend Abstand zum Vieh und füttern Sie es auf keinen Fall. Vor allem Pferde können sonst sehr zudringlich werden. Der Weg kann – beispielsweise für Arbeiten oder die Jagd – vorübergehend gesperrt sein. Der Besitzer gibt dies jedoch auf den Routenschildern an, sodass Sie eine Alternativstrecke wählen können.

Wenn wir uns an die Regeln halten, können wir diese Gelände auch in Zukunft nutzen.